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Brutto-Werbeumsätzen 2018: leichtes Plus

Die Brutto-Werbeumsätze sind 2018 im Vergleich zu 2017 über alle Mediengattungen um 0,03 Prozent gestiegen (31,9 Milliarden Euro). Den größten Anteil am Brutto-Werbeumsatz verbuchte das Fernsehen mit 15,33 Milliarden Euro.


Auf Platz zwei folgen bei den Brutto-Werbeumsätzen 2018 die Zeitungen mit 4,94 Milliarden Euro und auf Rang drei mit 3,285 Milliarden Euro die Publikumszeitschriften. Auf den weiteren Plätzen: Internet (2,657 Milliarden Euro), Out-of-Home (2,167 Milliarden), Radio (1,954 Milliarden), Mobile (1,004 Milliarden), Fachzeitschriften (386 Millionen) und Kino (139 Millionen). Der Brutto-Anteil des Fernsehens liegt demzufolge unverändert bei 48,1 Prozent, die Zeitungen kommen auf 15,5 Prozent. Auf Platz sechs: Radio mit 6,1 Prozent, auf Platz sieben: Mobile mit einem Anteil von 3,2 Prozent. Wie bereits 2017 konnte Mobile mit 58,6 Prozent allerdings das weitaus größte Bruttowachstum im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verzeichnen. Die Zeitungen verbuchten ein Plus von 0,50 Prozent, das Radio legte um knapp 1,97 Prozent zu. Beim Fernsehen wurde ein Minus von 0,01 Prozent registriert. Die Werbeumsätze im Internet gingen um 6,86 Prozent zurück.

Die von dem Mess- und Daten-Analyse-Unternehmen Nielsen erfassten Brutto-Werbeerlöse stellen einen Indikator für den Brutto-Werbedruck dar, bei ihm kommen diverse Sondereffekte zur Geltung. Direkte Rückschlüsse auf die Entwicklung der realen Nettowerbeerlöse erlaubt er nicht.