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Cologne Games House:
Kölns neuer kreativer Hotspot

Die ersten Mieter sind eingezogen: Im Cologne Game Haus sollen Kölns Computerspiel-Entwickler eine gemeinsame Heimat finden und zugleich Verbindungen in die tradierte Wirtschaft knüpfen. Ein kreativer Hotspot, den Stadt, Unternehmen und die IHK Köln intensiv fördern.

Die Räumlichkeiten an der Deutz-Mülheimer Straße bieten Platz für bis zu 150 Leute. Bislang haben rund 20 Firmen mit insgesamt rund 100 Mitarbeitern Interesse angemeldet, sich in dem Co-Working-Space einzumieten. Bereit gestellt wird dieser von der KölnMesse. In der vierten und siebten Etage finden die Game-Experten Anbindung an den neuen Inkubator der Messe, der gerade in der achten Etage aufgebaut wird und der ein Testlabor für digitale Zukunftsprojekte sein soll. Johannes Brauckmann, Geschäftsführer des Cologne Games Hauses und selbst Spiele-Entwickler: „Das incube8 ist eine Spielwiese – und spielen können wir. Das hat sich wirklich alles sehr gut gefügt."

Angetan zeigt sich Brauckmann auch von der großen Unterstützung, die dem Projekt in Köln zuteil wird: „Wir sind überall offene Türen eingerannt, ob bei der Stadt oder der Messe. Und die IHK hat uns wirklich auf allen Ebenen sehr geholfen." Hinzu kommt noch Unterstützung von der Telekom AG, die gerade kilometerweise Glasfaserkabel im Haus verlegt. Als im Frühjahr dann der Rat der Stadt Köln noch eine Gründungsbeihilfe von 200.000 Euro beschloss, konnte es richtig losgehen.

Das Cologne Game Haus bietet den oft sehr kleinen, jungen Firmen nicht nur günstige Büroräume und die Gelegenheit zur Vernetzung, sondern auch Workshops, deren Qualität durch IHK-Zertifikate gesichert werden soll. Außerdem werden auf Wunsch Marketing, PR oder auch Buchhaltung übernommen, so dass sich die Mieter auf das Gamedesign konzentrieren können.

Die IHK Köln wird das Cologne Game Haus als strategischer Partner auch zukünftig unterstützen. „Wir bringen unser Netzwerk zur tradierten Wirtschaft ein, um die Gamesbranche mit anderen Wirtschaftszweigen in Kontakt zu bringen und die Potenziale von Gamification der etablierten Wirtschaft näher zu bringen. Zudem sind Kooperationen im Veranstaltungs- sowie Aus-/Fort- und Weiterbildungsbereich geplant", sagt Kristin Schwarz, Mitglied der Geschäftsführung bei der IHK und Projektleitung der Initiative Digital Cologne der IHK Köln.

Die KölnMesse erhofft sich nicht nur durch die Verbindung von Cologne Game Haus und "incube8" produktiven Nutzen, sondern auch für die Messe insgesamt. Hier ergäben sich „vielfältige Synergiepotenziale insbesondere zu den Veranstaltungen der Koelnmesse im Kompetenzfeld, Digital Media, Entertainment und Mobility' mit Messen wie gamescom, photokina, dmexco und DIGILITY", erklärte das Unternehmen.