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„Wie werden Medien 2020 konsumiert?“

Rückblick auf 2015, Ausblick auf 2016 –
mit Philip Borbély, Geschäftsführer der MMC Studios Köln GmbH.

 

Wie war das Jahr 2015 für Ihr Unternehmen?

Die MMC Studios hatten 2015 ein ausgezeichnetes TV- und Film-Jahr, aber der Kostendruck ist sehr anspruchsvoll. MMC ist jedoch in der Lage, Produktionen am Standort Köln zum besten Preis-Leistungsverhältnis anbieten zu können.

 

Was steht für Sie 2016 auf der Agenda?

2016 möchte die MMC bei internationalen Film- und Serien-Produktionen eine noch bedeutungsvollere Rolle spielen. Darüber hinaus ist das TV-Show- und Entertainment-Geschäft für die MMC auch 2016 von elementarer Bedeutung. Hausintern müssen wir uns weiterhin konsequent an den Marktrealitäten ausrichten. Das bedeutet eine konstant hohe Dienstleistungsorientierung und das Angebot eines erheblichen Mehrwerts für unsere Kunden. Dieses „MMC-Extra“ unterscheidet uns signifikant von anderen Produktionsorten.

 

Welche Themen werden die Medienwelt generell bestimmen?

Die Medienwelt steht vor besonderen Herausforderungen wie Digitalisierung, Vernetzung und Cloud-Anwendungen. Eine der entscheidenden Fragen ist: Wie werden Medien 2020 konsumiert? Wird es „Game-Changer“ geben, die die aktuellen Strukturen verändern werden? Wie wird sich dies auf die Produktionsmethoden und Orte auswirken? Daneben wird es neuen Content geben; der Besitz von Content, also von Inhalten, wird noch mehr an Bedeutung zunehmen, denn die Distribution von Inhalten vereinfacht sich. Natürlich ist lineares TV gelernt, aber über das Web kann ich Inhalte live oder on-demand auf unterschiedlichste Plattformen und Empfangsgeräte transportieren. Wie werden sich die bekannten Sendermarken aufstellen, welche Inhalte werden diese ihren Zuschauern bieten und welchen Einfluss werden neue Player wie Netflix, Amazon, Apple iTunes oder Youtube gewinnen? In diesen beiden Entwicklungen sehen wir die mittelfristig bestimmenden Fragestellungen der Medienwelt.

 

 

Stand: Dezember 2015